Gesunde Kinder = glückliche Kinder

In den letzten Jahrzehnten haben Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern stark zugenommen. Dadurch steigt ihr Risiko, später im Leben chronische Krankheiten zu entwickeln. Viele Kinder nehmen zu viele Kalorien zu sich – in Form von zu viel Fett, Zucker und industriell verarbeiteten Lebensmitteln. Ebenso verbringen sie übermäßig viel Zeit vor dem Bildschirm. All dies hat einen negativen Einfluss auf ihre körperliche und geistige Gesundheit. Um das Gewicht im Griff zu behalten, benötigen Kinder ausreichend Schlaf und täglich mindestens eine Stunde körperliche Aktivität. Ihre Ernährung sollte sich vor allem aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten zusammensetzen. Das beste Getränk ist Wasser. Als Eltern könnt ihr euren Kindern helfen, gute Gesundheitsgewohnheiten zu entwickeln. Seid ein Vorbild!

Du kannst heute damit beginnen!

Volkskrankheit Migräne

Brain

Täglich erleiden 100.000e Menschen alleine in Deutschland Migräneanfälle. Hier einige interessante und neuartige Möglichkeiten, diesen entgegenzuwirken. 

Video: Volkskrankheit Migräne

Source: Spiegel.TV

 

ARTE – Loma Linda Reportage

Die ewige Jugend ist seit jeher ein Menschheitstraum. In einigen wenigen Regionen dieser Erde scheinen die Menschen das Rezept dafür tatsächlich zu besitzen. Was ist ihr Geheimnis? In einer kleinen südkalifornischen Gemeinde werden die Menschen älter und leben gesünder als anderswo. Mit wenigen einfachen Regeln leben die Menschen dort den modernen Komfort mit Bescheidenheit.

Unweit von Los Angeles liegt mitten in Südkalifornien die Kleinstadt Loma Linda. Sie scheint der Jungbrunnen der USA zu sein, denn dort werden die Menschen am ältesten. Schon früh war die Stadt ein Ort der gesundheitlichen Gegenreform, so wurde 1956 in Loma Linda der zweitälteste rein vegetarische Lebensmittelmarkt der USA eröffnet.

Maßgeblich beteiligt an dieser Entwicklung ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten von Loma Linda. Sie ist eine liberale Gemeinde. Dort schreit kein selbst ernannter Priester lauthals sein Halleluja von der Kanzel, niemand wird gezwungen, Teil der Kirche zu sein. Ganz im Gegenteil: Erst der volljährige Bürger kann Mitglied werden – wenn er mag. Die soziale Wärme und die moralische Hilfe für den Alltag scheinen für viele Menschen attraktiv zu sein. Was der normale Kalifornier vielleicht so nicht immer schafft – zum Sport gehen, weniger und gesund essen, nicht stressig leben und hier und da nicht zu vergessen, dass man nicht allein auf der Welt ist – scheint er mit Hilfe seines Glaubens am Ende zu bewerkstelligen. Die Kirche definiert einfach den Körper als den Tempel Gottes und gibt gleich einige wenige, aber effektive Vorschläge für die Tempelpflege mit: regelmäßige Ruhepausen im Leben, vegetarische Ernährung, viel Sport, einen Sinn im Leben finden und damit auch die Nähe zu anderen Menschen, sei es in der Gemeinde selbst, in der Familie oder in der Nachbarschaft. Ein gesundes und langes Leben braucht hier keine jahrhundertealte Tradition. So verwundert es nicht, dass in Loma Linda viele Menschen sehr alt werden.

Regie: Yousif Al-Chalabi

Wie Schokolade glücklich macht

 Wie Schokolade die Stimmung hebt, können Bioinformatiker neuerdings mit einem Computermodell simulieren.

Bioinformatiker haben ein Computermodell entwickelt, das den Stoffwechsel der Aminosäure Tryptophan – die auch in der Schokolade enthalten ist – simuliert.

Gefüllte Lebkuchenherzen, Dominosteine, Schokoladennikoläuse – die süßen Vorboten der Weihnachtszeit stapeln sich schon seit einigen Wochen in den Geschäften. Schon beim Gedanken daran, wie die süße Leckerei auf der Zunge zergeht, versetzt manche Menschen in eine Art wohligen Glückszustand.

Diese Gefühl komme nicht von ungefähr, meint Stefan Schuster von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Bioinformatiker hat gemeinsam mit Forschern aus Norwegen ein Computermodell entwickelt, mit dem sich simulieren lässt, was in unserem Körper abläuft, wenn wir die Aminosäure Tryptophan – die in der Schokolade enthalten ist – zu uns nehmen. Das bislang umfassendste Modell des komplexen Stoffwechsels von TryptophanIn wurde nun in der aktuellen Ausgabe des “Journal of Biological Chemistry” präsentiert.

“Aus Tryptophan entsteht im Körper Serotonin”, erläutert Schuster. Serotonin ist wiederum ein Hormon beziehungsweise ein Botenstoff im Gehirn, der ein Wohlgefühl auslöst. Da unser Körper selbst Tryptophan nicht herstellen kann, müssen wir es mit der Nahrung aufnehmen –  etwa aus Sojabohnen, Geflügel oder eben Kakao und Schokolade. Doch nicht nur als “Zutat” für Glücksmomente braucht der Mensch Tryptophan. Auch für das Schlafhormon Melatonin ist die Aminosäure der entscheidende Baustein. “Abbauprodukte von Tryptophan spielen wiederum bei einigen neurodegenerativen Erkrankungen sowie bei Alterungsprozessen eine Rolle”, macht Schuster die Vielfalt der Wirkungen deutlich.

Auswirkungen auf gesamten Metabolismus testen

Der komplexe Tryptophan-Stoffwechsel war bislang biochemisch zwar weitgehend bekannt, “allerdings lässt sich erst anhand eines Computermodells das Zusammenspiel der Einzelreaktionen und Zwischenprodukte sowie ihrer Regulationsmechanismen als Gesamtsystem erfassen”, ist Ines Heiland, eine der Erstautorinnen der Studie, überzeugt.

Für ihr Modell des Tryptophan-Stoffwechsels im Menschen haben die Bioinformatiker umfangreiche experimentelle Daten zum Ablauf der weit verzweigten Stoffwechselwege und der dazugehörenden Transportvorgänge zusammengetragen. Diese wurden anschließend in ein Gesamtmodell integriert, das es nun erstmals ermöglicht, detailliert die Wirkungen von Tryptophan und seiner Stoffwechselprodukte in einzelnen Geweben oder Organen realitätsnah zu simulieren.

Anwendungsmöglichkeiten sehen die Forscher vor allem in der medizinischen Diagnostik und bei der Entwicklung neuer Therapien für neurodegenerative Erkrankungen – wie etwa Parkinson oder Alzheimer. Das Computermodell soll vor allem helfen, den Krankheitsverlauf besser zu verstehen. “Wir können daran auch testen, an welchen Stellen des Stoffwechsels regulierend eingegriffen werden kann und wie sich diese Veränderungen auf den gesamten Metabolismus auswirken”, ergänzt Ines Heiland.

Source: Der Standard Photo Credit: J-P. kasper/fsu

Studie aus Kanada: Ungesättigte Fettsäuren im Fisch sind gar nicht gesund

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Essen Sie auch immer brav Ihren Fisch? Öfter als Fleisch? Mindestens ein Mal die Woche? Fisch gilt seit Jahrzehnten als gesunde Alternative zu Schweinenacken, Rindsteak und Leberwurst. Er ist reich an ungesättigten Fettsäuren, die den Cholesterin-Spiegel senken und vor Herzkrankheiten schützen sollen.

Jetzt kommt heraus: Das stimmt wahrscheinlich gar nicht. Mussten Generationen Leid geplagter Kinder die Schuppentiere umsonst herunterwürgen?

Kanadische Forscher haben nun bisherige Studien zu dem Thema gründlich geprüft und deren Ergebnisse teilweise sogar widerlegt. Die neue Studie erschien im “Canadian Journal of Cardiology”.

Eskimo-Studie an allem Schuld?

Angefangen hat der Mythos vom gesunden Fett im Fisch 1971 mit einer dänischen Studie über Ureinwohner der Polarkreis-Region, die man damals noch Eskimos nannte. Die Studie schien zu belegen, dass Polarkreis-Bewohner seltener an Herzleiden erkrankten und eine besonders hohe Lebenserwartung hatten. Die Forscher glaubten, das liege an einer Ernährung mit viel Fisch.

Dass in Grönland weniger Herz- und Kreislauferkrankungen gemeldet wurden, lag aber aus heutiger Sicht eher an mangelnder medizinischer Betreuung. Die Region ist dünn besiedelt, an vielen Orten gab es gar keinen Arzt, der die Krankheiten hätte feststellen können. Aktuelle Daten zeigen, dass Polarkreis-Bewohner etwa genauso häufig an Herz- oder Kreislaufleiden erkranken wie Europäer. Und dass es sogar mehr Schlaganfälle gibt. Außerdem haben sie eine um zehn Jahre kürzere Lebenserwartung als die Dänen.

Fett ist Fett

“Angesichts des schlechten Gesundheitszustands der Inuit ist es bemerkenswert, dass die Forscher, statt ihre Ernährung als gesundheitsgefährend zu bezeichnen, eine Behauptung konstruierten, dass die Aufnahme von Fett aus Fisch vor Herz-Kreislauferkrankungen schütze”, sagt Kardiologe George Fodor, der die neue Studie aus Kanada leitete.

Die positive Auswirkung von ungesättigten Fettsäuren auf die Herz-Gesundheit konnte in vielen seriösen Studien, die folgten, nie bewiesen werden. Einige Studien deuteten sogar eine negative Wirkung an.

Source: HUFFINGTONPOST

Fleisch ohne Fleisch – Lupine auf dem Tisch

Unbenannt

Frisches Fleisch erscheint im Laserlicht / Fleisch ohne Fleisch – Lupine auf dem Tisch / Bücher retten mit “flüssigem Papier” / Juris Welt – Ein Reflex bei vermeintlicher Gefahr / Hochsensibilität – Zu viele Reize

Interessanter Beitrag von Nano (3Sat) unter anderem über Fleisch. Ein neuartiges Lupinenfleisch wird vorgestellt.

Mehr Informationen über Jaap Korteweg und seine Idee:

http://www.vegetarianbutcher.com/about-us/the-concept

https://www.facebook.com/vegetarianbutcher