Warum Hydrotherapie bei COVID-19 funktionieren könnte

Warum Hydrotherapie bei COVID-19 funktionieren könnte

Coronaviren mögen keine Hitze, tatsächlich kommt es bei 38°C zu einem massiven Rückgang der Replikation und Infektiosität. [1] Im Labor werden sie bei 34°C gezüchtet. [2]

Coronaviren hemmen das angeborene Immunsystem, welche die erste Linie der körpereigenen Abwehr gegen Viren sind. Insbesondere beeinträchtigen Sie die direkte Freisetzung der “Distress Beacon”-Zellen, die ausgesandt sind um zu indizieren, dass sie infiziert sind (Interferon Typ 1 “IFN Typ 1”) und (entweder konsequent oder direkt) die Zelllinien (z.B. Monozyten und natürliche Killerzellen) im angeborenen Immunsystem hemmen. [3,4] Diese Informationen und Zellen sind unerlässlich, um ein normales, gesundes, anpassungsfähiges Immunsystem einzuschalten, d.h. die erwünschte Reaktion zu starten statt der späten, überaktiven und schädlichen Immunantwort, wie bei den hospitalisierten Patienten mit COVID-19.

Kalte Temperaturen beeinträchtigen die Fähigkeit des Immunsystems IFN Typ 1 freizusetzen, wenn es mit einem Virus infiziert ist (bei Mäusen). [5] Kälte unterstützt also das Wachstum von Coronaviren und gleichzeitig entkräftet sie die Verbreitung des körperlichen Notsignals. Dieses Notsignal zeigt, dass der Körper angegriffen wird, und diese Funktion wird bereits durch das Coronavirus eingeschränkt.

Ältere Menschen und Menschen mit Übergewicht (mit oder ohne den Krankheiten, die mit dem zusätzlichen Gewicht zusammenhängen) haben ein beeinträchtigtes angeborenes und adaptives Immunsystem, einschließlich einer verminderten Fähigkeit, eine Infektion mit Fieber zu beschleunigen. Sie haben auch eine verminderte Anzahl und Aktivität von Zellen wie natürliche Killerzellen und Monozytenfunktion [6-8].

Ältere und kranke/fettleibige Menschen sind also doppelt so stark getroffen; von ihrer eigenen geschwächten angeborenen Immunantwort und dem aktiven Angriff auf diesen Bereich des Immunsystems durch das Virus, welches COVID-19 verursacht.

Fieber ist ein breit angelegtes Stimulans für das gesamte angeborene und adaptive Immunsystem [9].Insbesondere bei einer COVID-19-Infektion erhöht Fieber oder Hyperthermie die Freisetzung von INF Typ 1 und Monozytenfunktion [10-12] und hemmt dadurch  die virale Replikation [9]. Es gibt ähnliche Ergebnisse bezüglich des Immunsystems, sowohl wenn die Körpertemperatur durch äußere Mittel erhöht wird, z.B. Sitzen in einem heißen Bad, als auch durch innere Mittel wie Infektionen [9].

Die Induktion einer milden Hyperthermie durch Wasser (auch als “Hydrotherapie” bekannt) könnte:

● die Replikation und Aktivität von Coronaviren hemmen
● die Coronavirus-Hemmung von IFN Typ 1 überwinden und dadurch die Chancen einer
normalen Immunauflösung von COVID-19 erhöhen
● die Immunfunktion bei den am stärksten gefährdeten Komplikationen von COVID-19
verbessern

Die Hydrotherapie wurde in adventistischen Krankenhäusern bei der spanischen Grippepandemie eingesetzt und zwar mit eine Sterblichkeitsrate von 1% im Vergleich zu 13% in den von der Armee betriebenen “Freiluft”-Krankenhäusern, die damals als stark fortgeschritten galten.

In traditionellen Krankenhäusern lag die durchschnittliche Sterblichkeit bei 40% für hospitalisierte Patienten.  [13-15]. (Dies sind alte Zahlen und unterliegen nicht den akademischen Standards von Forschung und Testung von heute. Nichtsdestotrotz sind sie interessant zu beachten).

Hydrotherapeutische Behandlungen sind seit dem Aufkommen von Impfungen und wirksamen Antibiotika-Therapien nur wenig erforscht worden. Folglich gibt es keine randomisierten kontrollierten Studien zu ihrer Verwendung bei Coronaviren jeder Art, ganz zu schweigen von COVID-19, aber für die oben genannten Gründe ist es naheliegend, dass sie nützlich sein könnten. In Australien laufen die ersten Vorbereitungen für eine praktische Studie. In anderen Städten auf der ganzen Welt ist die Dringlichkeit größer.

Es ist sinnvoll, die Zeit nach der Diagnose von COVID-19 zu Hause zu nutzen, um die Immunabwehr zu unterstützen, um das Virus zu beseitigen und die Chance auf eine kompletten  Wiederherstellung der Gesundheit zu erhöhen. Es fühlt sich an wie eine bessere Alternative, als einfach die Daumen zu drücken und zu hoffen, dass Sie nicht zu den 20 % gehören, die ins Krankenhaus gehen müssen, die 5 %, die eine Intensivstation benötigen, oder die 2,5 %, die nicht überleben. Es gibt mehrere Medikamente und Immuntherapien, die gerade getestet werden, aber die meisten davon konzentrieren sich auf die späten Stadien der Krankheit und sind jetzt nicht ohne weiteres verfügbar. Neben der Hydrotherapie macht es Sinn, nahrhaftes Essen einzunehmen, genügend Ruhe zu haben und Stress zu bewältigen. Es ist empfehlenswert mit dem Rauchen aufzuhören und auch den Alkoholkonsum  zu limitieren.

Die Hydrotherapie ist eine medizinische Behandlung wie jede andere mit Risiken und Nutzen. Bitte lesen Sie sorgfältig die Hinweise bezüglich Kontraindikationen und Sicherheitsvorkehrungen und VERWENDEN SIE HYDROTHERAPIE NICHT ANSTELLE EINER ANGEMESSENEN MEDIZINISCHEN VERSORGUNG. Die auf dieser Webseite beschriebenen Behandlungen sollten nur mit Unterstützung eines Arztes vor Ort durchgeführt werden, der bestimmen kann, ob es eine sichere Behandlung ist, oder er dieselbe modifizieren kann, um sie sicherer zu machen.

(Geschrieben am 10. April 2020 von Dr Emma Campbell, BMed FRACGP)

 

Quellenangabe

( wenn Sie wenig Zeit haben, dann empfehle Ich ihnen 4 und 9 zu lesen)

  1. Chan KH, Peiris JS, Lam SY, Poon LL, Yuen KY, Seto WH. The Effects of Temperature and Relative Humidity on the Viability of the SARS Coronavirus. Adv Virol. 2011;2011:734690. doi: 10.1155/2011/734690. Epub 2011 Oct 1. PubMed PMID: 22312351; PubMed Central PMCID: PMC3265313.2.
  2. Kaye M. SARS-associated coronavirus replication in cell lines. Emerg Infect Dis. 2006 Jan;12(1):128-33. doi: 10.3201/eid1201.050496. PubMed PMID: 16494729; PubMed Central PMCID: 
  3. R, Fehr AR, Zheng J, Wohlford-Lenane C, Abrahante JE, Mack M, Sompallae R, McCray PB Jr, Meyerholz DK, Perlman S. IFN-I response timing relative to virus replication determines MERS coronavirus infection outcomes. J Clin Invest. 2019 Jul 29;130:3625-3639. doi: 10.1172/JCI126363. eCollection 2019 Jul 29. PubMed PMID: 31355779; PubMed Central PMCID: PMC6715373.
  4. Prompetchara E, Ketloy C, Palaga T. Immune responses in COVID-19 and potential vaccines: Lessons learned from SARS and MERS epidemic. Asian Pac J Allergy Immunol. 2020 Mar;38(1):1-9. doi: 10.12932/AP-200220-0772. Review. PubMed PMID: 32105090.
  5. Prow NA, Tang B, Gardner J, Le TT, Taylor A, Poo YS, Nakayama E, Hirata TDC, Nakaya HI, Slonchak A, Mukhopadhyay P, Mahalingam S, Schroder WA, Klimstra W, Suhrbier A. Lower temperatures reduce type I interferon activity and promote alphaviral arthritis. PLoS Pathog. 2017 Dec;13(12):e1006788. Doi:
  6. Poland GA, Ovsyannikova IG, Kennedy RB, Lambert ND, Kirkland JL. A systems biology approach to the effect of aging, immunosenescence and vaccine response. Curr Opin Immunol. 2014 Aug;29:62-8. doi: 10.1016/j.coi.2014.04.005. Epub 2014 May 13. Review. PubMed PMID: 24820347; PubMed Central PMCID: PMC4119552.
  7. Rao DV, Watson K, Jones GL. Age-related attenuation in the expression of the major heat shock proteins in human peripheral lymphocytes. Mech Ageing Dev. 1999 Feb 1;107(1):105-18. doi: 10.1016/s0047-6374(98)00143-2. PubMed PMID: 10197792.
  8. Parisi MM, Grun LK, Lavandoski P, Alves LB, Bristot IJ, Mattiello R, Mottin CC, Klamt F, Jones MH, Padoin AV, Guma FCR, Barbé-Tuana FM. Immunosenescence Induced by Plasma from Individuals with Obesity Caused Cell Signaling Dysfunction and Inflammation. Obesity (Silver Spring). 2017 Sep;25(9):1523-1531. doi: 10.1002/oby.21888. Epub 2017 Jul 14. PubMed PMID: 28707376
  9. Evans SS, Repasky EA, Fisher DT. Fever and the thermal regulation of immunity: the immune system feels the heat. Nat Rev Immunol. 2015 Jun;15(6):335-49. doi: 10.1038/nri3843. Epub 2015 May 15. Review. PubMed PMID: 25976513; PubMed Central PMCID: PMC4786079
  10. Postic B, DeAngelis C, Breinig MK, Monto HO. Effect of temperature on the induction of interferons by endotoxin and virus. J Bacteriol. 1966 Mar;91(3):1277-81. PubMed PMID: 5929756; PubMed Central PMCID: PMC316024.
  11. Manzella JP, Roberts NJ Jr. Human macrophage and lymphocyte responses to mitogen stimulation after exposure to influenza virus, ascorbic acid, and hyperthermia. J Immunol. 1979 Nov;123(5):1940-4. PubMed PMID: 489966.
  12. Knippertz I, Stein MF, Dörrie J, Schaft N, Müller I, Deinzer A, Steinkasserer A, Nettelbeck DM. Mild hyperthermia enhances human monocyte-derived dendritic cell functions and offers potential for applications in vaccination strategies. Int J  Hyperthermia. 2011;27(6):591-603. doi: 10.3109/02656736.2011.589234. PubMed PMID: 21846195.
  13. Hobday RA, Cason JW. The open-air treatment of pandemic influenza. Am J Public Health. 2009 Oct;99 Suppl 2:S236-42. doi: 10.2105/AJPH.2008.134627. Epub 2009 May 21. PubMed PMID: 19461112; PubMed Central PMCID: PMC4504358.
  14. WEAPONS AGAINST INFLUENZA. Am J Public Health (N Y). 1918 Oct;8(10):787-8. doi: 10.2105/ajph.8.10.787. PMID: 18009972; PMCID: PMC1362349
  15. W.A. Ruble, MD, Sanitarium Treatment of Influenza, Life & Health, 34 (5);114-115. May 1919. Graphics: Applied Physiology Lab WLCH ’09. BEB ibid.Accessed at: https://adventistdigitallibrary.org/adl-373944/life-and-health-may-1-1919 pg 20

 

Immunsystem in der Zeit der Coronakrise stärken

Die Coronakrise hat uns blitzschnell aufgezeigt, wie “verwundbar” wir als Menschen sind. Gerade in Zeiten wie diesen ist ein starkes Immunsystem unerlässlich. Hier ein paar Tipps, was Sie tun können, um ihr Immunsystem zu fördern:

Ernährung
Eine pflanzenbasierte Kost, wäre die beste Option, da sie reich an antioxidativen Stoffen ist und keine proinflammatorischen Stoffe enthält, welche wir in tierischen Produkten finden. Öle und Fette sollten auf ein Minimum reduziert werden, da auch diese entzündungsfördernd sind und zudem das Entgiftungsorgan, die Leber, in ihrer Tätigkeit überfordern. Es ist ratsam konzentrierte, raffinierte Kohlenhydrate/Zucker und weißmehlhaltige Nahrungsmittel wie Schokolade, Kekse, Weißbrot etc. prinzipiell aus der Ernährung herauszunehmen, insbesondere aber jetzt. Industriell gefertigte Lebensmittel sind dem Immunsystem nicht dienlich.
Intervallfasten 16/8, ist zurzeit in aller Munde. Auch dies stärkt unser Immunsystem immens, da der Körper in der Nacht sich ausruhen kann und da er nicht durch den energieraubenden Prozess der Verdauung gehindert wird, seine Regenerationstätigkeit durchzuführen. Des Weiteren führt auch ein längerer Fastenprozess, wie Intervallfasten von mindestens 12 Stunden oder länger zu einem Autophagiemechanismus – der Körper erkennt Viren, entsorgt sie und tötet sie ab. Intervallfasten bedeutet 16 Stunden nichts zu essen, und in den verbleibenden 8 Stunden kann man 1-2 Mahlzeiten zu sich nehmen ohne Zwischenmahlzeiten. Gut wäre zu frühstücken und die letzte Mahlzeit um 16 Uhr zu sich zu nehmen.
Es wäre gut, Nahrung zu sich zu nehmen, welche viel Betacarotin enthält, da es die Abwehrzellen des Körpers erhöht: Karotten, Kürbis, Süsskartoffel, Kräuter (Petersilie und Dill…), Grünkohl, Spinat und andere grüne Blattgemüsesorten. Auch Nahrung, die reich an Vitamin C ist: Paprika, Orangen, Zitrone, Karotten, Kohl (Kohlrabi, Grünkohl, Rosenkohl) und Sanddorn.
Unser Mikrobiom (die Gesamtheit der Bakterien im Darm) wird durch das, was wir ihm durch die Nahrung zuführen, aufgebaut. Mit pflanzlicher Kost, und hier insbesondere durch Ballaststoffe, erhalten die guten Darmbakterien ihre Nährstoffe und führen zu einer Reduktion der unvorteilhaften Darmbakterien. Die guten Darmbakterien unterstützen das Immunsystem, während die schlechten es schwächen. Wir wissen, dass 60-70 % des Immunsystems darmassoziiert sind. Da ist es nachvollziehbar, dass wir unser Bestes tun sollten, um das Mikrobiom gesund zu erhalten. Die pflanzliche Kost führt zu einer Vielfalt an Darmbakterien. Je höher die Diversität der Darmbakterien, umso aktiver und effizienter das Immunsystem. Gut wäre es auch, Obst und Gemüse zu kaufen, das biologisch angebaut wurde oder aus dem eigenen Garten kommt, da diese mehr sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Wenn man auf eine pflanzlich basierte Ernährung umstellt, kommt es bereits nach 24 Stunden zur Veränderung der Darmflora, mitunter zur Stärkung der guten Darmbakterien.
Medikamente: Protonenpumpenhemmer (Magenschutzmedikamente) sollten, soweit als möglich, nicht verwendet werden, da diese unsere Darmflora schwächen und auch zu einer Erhöhung der Darm-Permeabilität führen.

Bewegung
Jeden Tag ein flotter Spaziergang, hilft uns den Stress abzubauen, die Darmtätigkeit anzukurbeln und verbessert die Durchblutung, welches sich wieder positiv auf das Immunsystem auswirkt. Wenn man nicht hinaus kann, so gibt es Möglichkeiten zu Hause Gymnastikübungen und auch Ausdauertraining durchzuführen.

Wasser
Wasser – innerlich: Regelmäßiges Wassertrinken tagsüber hilft, das der Virus sich nicht in der Nasenscheidewand festsetzen kann, sondern dass der Virus in den Verdauungstrakt gelangt und dort durch die Magensäure abgetötet wird. Daher bitte auch wenn möglich keine säurehemmenden Medikamente wie Magenschutzmedikamente einnehmen.
Wasser – äußerlich: Präventiv und auch wenn man eine leichte Verkühlung hat, kann man Wechselduschen durchführen. Sauna ist sehr förderlich, sofern man kein Fieber hat. Wenn man bereits erkrankt ist, bieten sich Überwärmungsbäder oder heiß/kalte Formentation an, aber bitte nur unter entsprechend fachkundiger Aufsicht. Viren mögen keine Wärme, so bieten sich Warme-Bäder an.

Licht und Sonnenschein
Vitamin D ist wichtig für das Immunsystem. Deshalb sollte man sich an der frischen Luft aufhalten, vornehmlich wirksam zwischen 11:30 und 15:00 Uhr, für mindestens 15 Minuten, ohne Cremen mit Sonnenschutzfaktor, da diese die Produktion von Vitamin D verhindern. Wem dies nicht möglich ist und man zu niedrige Vitamin D Werte hat, sollte Vitamin D substituiert werden. Es werden hierdurch mitunter mehr T-Zellen produziert und es führt auch zu einer Verbesserung des Schlafes. Ein zweistündiger Spaziergang im Freien, führt zu einer 25 % Erhöhung der T-Zellen. Vitamin D Versorgung für 10 Tage mit 10.000 IE/d und danach 4.000 IE/d.

Luft
Bewusstes Atmen wie mindestens 10 tiefe Atemzüge reduziert den Stress um ca. 40 %. Erreger können sich dadurch nicht in der Lunge festsetzen. Das regelmäßige gründliche Lüften von Räumen führt neben frischer Luft auch dazu, dass der Virengehalt der Luft in Räumen reduziert wird.

Schlaf / Ruhe
Eine der wirkungsvollsten Maßnahmen gegen eine grippale Infektion ist der ausreichende Schlaf und zwar am besten bereits vor Mitternacht, da hier das Immunsystem die notwendige Energie bekommt, um effektiv zu arbeiten. Da der Melatoninspiegel seinen Peak um 2 Uhr morgens erreicht und dies nur aufgebaut wird, wenn man schläft, empfiehlt es sich besonders jetzt spätestens um 21:30 Uhr ins Bett zu gehen.

Vertrauen
Meiden Sie Stress, denn Angst und Panik schwächen das Immunsystem. „Menschen ohne Hoffnung werden krank. Kranke ohne Hoffnung sterben.“ Diese pointiert formulierte Erkenntnis beschreibt den Stellenwert der Hoffnung für die Gesundheit. Der Verlust der Hoffnung ist eines der Leitsymptome einer Depression. Immer mehr Menschen sind davon betroffen. Hoffnungslosigkeit ist einer der Hauptrisikofaktoren für Suizid und krankheitsbedingten, vorzeitigen Tod. Hoffnung dagegen ist zukunftsgerichtet. Der Anker der Hoffnung ist das Vertrauen in die göttliche Kraft. Die uralte Zusage: „Ich bin der Herr, der Dich heilt“ ist heute noch gültig. Hunderte wissenschaftlicher Studien belegen, dass  gesunder Glaube, auf vielfältige Art und Weise Hoffnung stärkt. die körperliche und seelische Gesundheit fördert und die Lebensqualität steigert. Vertrauen kann man lernen. Wer vertraut gewinnt.

Hygiene
Händewaschen für mindestens 20 Sekunden mit einer herkömmlichen Seife. Wenn man gesund ist und sich nicht anstecken möchte, könnte man eine Maske der Klasse FFP3 bzw. FFP2 mit Ventil tragen. Ansonsten ist der gebotene Mindestabstand von 1 Meter das Gebot der Stunde.

Dr. med. Lydia Schlatter, Ärztin für Allgemeinmedizin

https://www.llg.at/news-facts/Immunsystem-in-der-Zeit-der-Coronakrise-staerken/a/316/