Neue Studie: Richtige Ernährung hilft Patienten mit Herzschwäche

„Patienten mit Herzschwäche können durch die Art ihrer Ernährung bedeutend zu ihrer Genesung beitragen: Wenig Salz, viele ungesättigte Fettsäuren – so lautet kurz gefasst die Ernährungsempfehlung, die sich aus unserer aktuellen Studie ableiten lässt“, sagt die Gesundheitspsychologin Dr. Heike Spaderna von der Bergischen Universität Wuppertal.

Unter ihrer Leitung wurden 318 Patienten, die auf ein Spenderherz warteten, zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. „Die Ergebnisse unserer Untersuchung sind besonders interessant, wenn man weiß, dass Schätzungen zufolge die Fälle von Herzversagen im Zeitraum von 2010 bis 2030 um 25 Prozent steigen werden“, so Spaderna weiter.

Zwischen den Ernährungsgewohnheiten der Patienten, die auf ein Spenderherz warten, und der weiteren Entwicklung ihrer Erkrankung gab es vor allem zwei auffällige Zusammenhänge: Wer viele salzige Speisen zu sich nimmt, hat ein hohes Risiko, dass bei ihm später eine Herztransplantation in hoher Dringlichkeit durchgeführt werden muss.
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Weltweit kleinste Pumpe fürs Herz als Brücke bis zur Transplantation

Neues Behandlungsverfahren: Weltweit kleinste Herzunterstützungspumpe am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen erfolgreich bei Patienten eingesetzt.


Die neueste Version des Unterstützungssystems hat die Größe einer Batterie (AA). Foto: CircuLite

Herzschwäche kann bei einigen Patienten trotz medikamentöser Behandlung lebensbedrohlich sein. Die Wartezeit auf das rettende Spenderherz für die Transplantation beträgt oft mehrere Jahre. Herzunterstützungspumpen sind dann eine von wenigen Möglichkeiten, die Zeit bis zur Transplantation zu überbrücken.

Die weltweit kleinste Herzunterstützungspumpe haben Mediziner am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen erstmals im Dezember 2012 einem schwer herzkranken Patienten erfolgreich implantiert. Durchgeführt wurde die Operation von Experten der Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (Direktor: Prof. Dr. Friedrich Schöndube) der Universitätsmedizin Göttingen.

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Neuartiges Verfahren zur Herstellung künstlicher Herzklappen aus Perikardgewebe

Auf dem Technologietag Teltow am 15. März 2013, der unter dem Thema „Innovationsmotor Medizintechnik“ steht, wird die Technische Hochschule Wildau ein neuartiges Verfahren zur Herstellung künstlicher Herzklappen vorstellen.


Tiefziehwerkzeug zur Herstellung künstlicher Herzklappen aus Perikardgewebe


Tiefgezogene künstliche Herzklappe, eingenäht in einen Stent

Dabei kommt tierisches Gewebe zum Einsatz, das durch Tiefziehen geformt wird. Die künstlichen Klappen ähneln sehr den natürlichen und können in Form und Größe an den Patienten angepasst werden.

Durch den kombinierten Einsatz von Technik, Biologie und Medizin ist es einem Wissenschaftlerteam um den Herzklappen-Experten Dr. Boris Schmitt vom Deutschen Herzzentrum Berlin und den Mikrotechniker Prof. Dr. Andreas Foitzik von der TH Wildau gelungen, aus Schafen geeignetes Gewebe zu gewinnen, das – vollständig von Zellen befreit – mittels Tiefziehen in eine neue individuelle Herzklappe genau für den jeweils betroffenen Patienten umgewandelt werden kann. Continue reading